Es könnte so schön sein…

Hallo.

Was soll dieser Titel schon wieder? Tja, das ist mein Dauerthema.

Am Freitag war ich auf einen Geburtstag eingeladen. Meine „Sicherheitsbegleitung“ war nicht dabei, außer Gefecht. Also bin ich alleine hin. Einige dort kannten mich schon oberflächlich von einer vorherigen Zusammenkunft. Als „IHN“. Als ich mich noch nicht traute.

Doch was für eine Überraschung. Ich wurde als weibliches Individuum angesprochen, behandelt und betrachtet. Die Welt ist nicht so grausam wie ich dachte. Die meisten Menschen da draußen sind doch relativ modern, emanzipiert und liberal geworden in den letzten 10-20 Jahren. Das wäre garantiert nicht so gewesen, hätte ich mich mit 20 Jahren zu diesem Weg entschieden. Es wäre sicher härter geworden, und ich wäre unsicherer und unreifer gewesen. Vielleicht passt es alles doch irgendwie wie es kam.

Es war jedenfalls ein schöner Abend. Er ging ziemlich lang, und heute fiel es mir eher schwer aus dem Bett zu kommen, weil ich meine Bipolar-Medikation entsprechend spät genommen hatte. Geweckt wurde ich durch einen Bereitschaftsanruf. Ja, ich hab mal wieder Rufbereitschaft. Und irgendwie rufen die immer viel zu spät oder viel zu früh an. Aber das ist ja normal – Murphy kann’s bestätigen.

So, nachdem ich also die Woche über irgendwie in der Arbeitszeit, die gespickt war mit Stress, irgendwie geschafft habe, diverse Endokrinologen anzurufen, und dennoch keine zu erreichen, weil die dann auch noch so unmögliche Sprechzeiten haben, zu denen bei uns in der Firma genau die Post abgeht.,……. aber immerhin fing das Wochenende gut an. Ich fühlte mich wohl, das Styling am Freitag fühlte sich mal nicht wie Maskerade, sondern recht erfreulich an, die Party war nett… ein schöner Wochenendbeginn.

Die Welt da draußen ist also verständnisvoll, liberal und entspannter als ich dachte.

 

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