Challenge accepted…

Gestern habe ich mich wieder von jeglicher Körperbehaarung befreit. Auch wenn das meine „fehlerhafte“ Anatomie nicht verändert, so fühle ich mich gleich wieder etwas „sanfter“. Manchmal sind es die kleinen (immerhin über zwei Stunden dauernden) Dinge im Leben, die etwas bewirken. Kleine Gesten, kleine Taten, die das Leben ins rechte Licht zurück rücken.

Ich wünschte, ich könnte mir eine ganzkörperliche Nadelepilation leisten, um dem ganzen einen ganzheitlichen Abschluss zu geben – aber 2000-3000 € habe ich gerade nicht übrig 😉

Rebecca hat jetzt also glatte Haut. Zeitweilig. Und sie fühlt sich etwas wohler. Aktuell definiert sich vieles über Äußerlichkeiten. Denn das ist es, was mein Gegenüber zuerst sieht. Und es sollte ein feminines Etwas zu sehen sein. Langsam. Unauffällig. Aber stetig intensiver.

Ich übe heimlich Modifikationen an meiner Stimmlage im Auto. Doch es gehört so viel mehr dazu. Wie auch die Mimik und Gestik die geschlechtsspezifische Optik definiert, so definiert die weibliche Stimme nicht nur die Tonlage, sondern auch die Modulation, die Betonung, die Wortwahl…

Es gibt viel zu tun. Es gibt KEIN Geld. Packen wir’s an. Challenge accepted.

Warum das Ganze? Warum der Stress? Weil es etwa bedeutet. Und weil es schön ist. Jeder kleine Schritt bringt mich zu meinem neuen Leben. Auch wenn es immer noch im verborgenen geschieht. Der Tag wird kommen. Vielleicht Anfang Dezember beim ersten Treffen der Selbsthilfegruppe? Ich brauche Ziele, sonst weiß ich nichts mit mir anzufangen. Und das wäre ein Ziel. Es muss nicht klappen. Aber es ist ein mögliches Ziel.

ICH BIN REBECCA.

Und das kann mir keiner nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.