Die Zeit fließt…

Die Zeit fließt…

Tag für Tag vergeht. Ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten. Ich gehe aktuell arbeiten bzw. mache ein kurzes Praktikum, um meine Projektarbeit vorzubereiten für die anstehende praktische Prüfung im Januar. In der Freizeit quäle ich mich mit Papierkram herum und versuche nicht im Stehen einzuschlafen. Stattdessen schlafe ich nachts jedoch sehr lückenhaft und ungenügend.
Trotzdem halte ich durch und harre der Dinge die da kommen. Meine Exfrau schweigt und ihr Anwalt setzt mich unter Druck. Diese Beziehung ist tot und erstickt im Desaster. Ich kann also nur nach vorne gucken.

Ich freue mich darauf die Kontakte zu nutzen die ich auftue. Man will mich mal mitnehmen in die „Regenbogen-Szene“. Klingt ziemlich nach Schublade, aber warum nicht. Alles braucht einen Namen, um es benennen zu können. Werde ich mal Erfahrungen mit dem männlichen Geschlecht machen? Wer weiß. Ich wäre tatsächlich dazu bereit. Von Untreue kann man nun wohl nicht mehr sprechen. Die einzige Beziehung, die ich pflege, ist die zum Anwalt 😉

Und doch schwebt das alles. Bald, vielleicht, mal schauen, wir melden uns…

Ich kann förmlich spüren wie mein Körper altert. Sleep, eat, repeat.

Ich will meinem Leben einen Sinn geben. Und zwar MEINEN Sinn. Ich will das Leben spüren und auskosten. Neue Erfahrungen sammeln, schöne Erinnerungen sammeln, etwas ändern und zufrieden sein.

Ob ich in einigen Jahren eine Frau sein werde? Ich hoffe immer noch darauf.

Und was die Liebe angeht; ich bin anspruchsvoller geworden, was eine längerfristige Beziehung anginge. Den nächsten Antrag möchte ICH bekommen. Auf Knien. Mit einer roten Rose und einem Ring. Aber ob es jemals noch mal dazu kommen wird? Mir ist es aktuell egal. Besser undefiniert als noch einmal so angekettet. Wer mich will akzeptiert mich gefälligst so wie ich bin. Ich bin nicht mehr formbar durch andere. Das ist vorbei.

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