Ohne dich…

Ohne dich ist alles doof………………………………………………………so heißt es auf den Tassen mit den schwarzen Schafen.

Und irgendwie ist da was dran. Nur 2,5h ohne meine geliebte Kimberly, und ich sehe alles nur noch in schwarzweiß. Die Farben sind fort, es ist still, einsam und trist. Der Alltag läuft einige Tage ohne sie weiter.

Die letzten zwei Jahre haben mich gelehrt, dass ich sowas kann. Vermissen, leiden, dahin vegetieren. Ich kann es. Auch wenn ich es nicht will.
Die letzten zwei Jahre waren die schlimmsten meines Lebens.  Weil ich begonnen habe nicht mehr dem Strom zu folgen, sondern meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Das hatte natürlich Konsequenzen. Derbe Konsequenzen. Doch ich konnte nicht mehr weiter machen wie bisher. Und ich habe einiges verloren, einiges zerstört und so manche Person hat mir den Rücken gekehrt. Nur weil ich nicht mehr Ja und Amen sagte. Ich war immer noch da, immer noch der selbe Mensch, aber ein paar Ansichten und Lebensweisen änderten sich. Und schon ist man aus dem Strom ausgeschlossen. Und das hat viel Kraft und Mut gekostet, jenseits der Dinge zu stehen und nicht verstanden und ernst genommen zu werden. Noch heute sehe ich es den Menschen an, wie gern sie mich Simulant und Träumerchen nennen würden. Doch die ganze Zeit des Leids war es wert. Nur die wichtigen Entscheidungen haben solche Konsequenzen. Nur wer etwas wagt, kann auch irgendwas gewinnen. Und nur durch den ganzen Kummer werde ich bald das erreicht haben, was mich wirklich glücklich macht.

Ebenso ist es nun mit Kim. Ich sehe das Potential, ich spüre die Liebe. Der Alltag kann das nicht vernichten. Er kann es schwer machen, mit Konsequenzen und Steinen um sich werfen, aber am Ende ist es das wert.

Egal was kommt, wir können das. Weil wir wollen. Weil es uns glücklich macht.

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