Ein Stern fiel vom Himmel…

Hallo Welt,

bis vor kurzem habe ich euch vollgejammert, wie schlimm doch alles ist.
Und ich harrte der Dinge, die da kommen mögen.

Nun ja, aktuell könnte ich jetzt immer noch jammern auf hohem Niveau.
Mein Bescheid ist immer noch nicht da. Gesetzlich bin ich immer noch nicht weiblich. Und ganz nebenbei macht mein Auto enormen Ärger, und jede aufwendigere Reparatur wäre bei der alten Möhre wirtschaftlicher Totalschaden. Und für mich persönlich in der aktuellen Finanzlage ein Desaster. Am Donnerstag erfahre ich mehr, da hat ATU alle Teile zusammen um per Ausschluss festzustellen, ob es Pillepalle oder ein Motorschaden ist…

Man fängt ja bekanntlich immer mit den schlechten Neuigkeiten an. Mission erfüllt.
Was soll aber dieser verheißungsvolle Titel?

Ganz einfach. Ich habe jemanden kennen gelernt. Eine ganz besondere Person, die mein Leben wohl verändern könnte. Aus anonymisierenden Gründen nenne ich diese Person jetzt einfach mal K.

Besagte K. begegnete mir rein zufällig in lapidarem Gespräch in einem sozialen Netzwerk. Und irgendwie hatte diese Person etwas an sich, was mich faszinierte. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und wurde etwas anhänglicher, getarnt in einer Priese Humor. Und, wider meinen Erwartungen, dass mir immer nur Pech widerfährt, verabredeten wir uns auf einen Kaffee am Wochenende. Doch bis besagtes Wochenende eintraf hatten wir schon tagelang wild geflirtet über private Nachrichten. Es schien alles so schön zu sein und mein Verstand wies mich natürlich paranoid darauf hin, dass es da irgendeinen Haken geben müsste. So viel Glück widerfährt mir doch sonst nie. Warum sollte sich eine Person, die ICH interessant finde, auch nur im geringsten für mich interessieren? Man geht ja immer vom schlimmsten aus. Pech und Schwefel ist ja irgendwann Normalzustand.

Doch als wir uns trafen, war eigentlich innerhalb einer halben Stunde klar – hier fliegen die Funken. Also blieb es nicht bei einem Kaffee. Sie – ja, es ist eine Sie – nahm mich mit zu sich nach Hause. Wir turtelten und träumten weiter und küssten uns schließlich. Und falls ihr naturgemäß euch neugierig fragt, was dann geschah … die Höschen blieben an. Mehr geht euch nichts an! 😉

Es war unbeschreiblich. Diese Nähe und spontane Vertrautheit hat alles eingerissen was hätte im Weg stehen können. Ich kann selbstverständlich nicht in die Zukunft schauen. Aber in genau diesem Moment kann ich klar aussagen, dass ich bis über beide Ohren verliebt bin und mir offenbar das gleiche Empfinden entgegengebracht wird. Und das ist unbeschreiblich schön. Erwiderte Liebe ist unfassbares Glück. Und genau jetzt kann ich sagen:

Pfeif auf das dumme Auto und die ganze Bürokratie! Ich bin glücklich. Denn DU machst mich glücklich. Ich danke dir so sehr dass es dich gibt und dass du eine so unbeschreiblich wunderbare Person bist. Ich weiß nicht womit ich dumme Meckerziege dich verdient habe, aber ich würde für dich durchs Feuer gehen und dir die Sterne vom Himmel holen. Denn DU bist ganz offensichtlich ein gefallener Stern, der sich meinetwegen vom Himmel gestürzt hat um mir nahe zu sein. Und ich weiß gar nicht wie ich dankbarer sein könnte als hier ganz öffentlich zu bekunden: Ich bin in dich verliebt. Und da du wohl auch in mich verliebt bist, hat mein Leben die Grautöne abgeschüttelt und leuchtet in allen Regenbogenfarben. Danke, dass es dich gibt!

Und an all die anderen Menschen, die so alltäglich an K. bisher vorbei gelaufen sind:

Ihr Idioten! Wie kann man dieses Gottesgeschenk übersehen?? 😉
Aber danke, dass ich deswegen eine Chance bekam. ICH weiß sie sehr zu schätzen.

Verliebt wie ein Teenager,

die Rebecca

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