Und monatlich grüßt das Murmeltier…

Hallo.

Nein, es geht hier nicht um einen weiblichen Monatszyklus. Es geht um die Tatsache, dass mir meine EX-Frau das Leben schwer macht in Bezug auf meine Tochter. Denn sie sabotiert jede ordentliche Möglichkeit, mich meiner Tochter zu offenbaren. Das bedeutet, ich bin immer noch gezwungen, meine Tochter anzulügen und ihr den Kerl vorzuspielen. Denn am Anfang unserer Trennung und meines Outings unterstellte sie mir mit Anwalt Wahnvorstellungen und forcierte betreuten Umgang. Und damals war ich geschwächt genug und dennoch willens, meiner Tochter ein Verfahren vor dem Jugendamt zu ersparen. Bis jetzt hält dieser Status Quo an. Doch so langsam wird es zur Farce. Ich spiele nur noch den männlichen Elternteil, weil ich schlichtweg kein Mann mehr bin (eigentlich ja nie war). Ich könnte mehrere Gutachten und Berichte vorlegen, dass NICHTS an meinem Geisteszustand fragwürdig ist und ich demnach VOLLE Rechte im Umgang mit meiner Tochter habe. Und ich arbeite daran. Ich muss leider meiner Frau die Pistole an den Kopf setzen, dass sie einem therapeutisch betreuten Outing zustimmt. Denn es ist MEIN Recht als Vater (!), ehrlich mit meiner Tochter umzugehen, und es ist ihr Recht zu wissen wie ihr Vater lebt. Das ist meine pädagogische Botschaft an meine Tochter als gleichermaßen Sorgeberechtigte. Dir muss nichts peinlich sein vor einen Eltern. Ehrlichkeit wird nicht bestraft und ist keine Schwäche. Wie ich dir vertraue, so kannst du auch uns vertrauen. Und wir akzeptieren dich genau so wie du ein möchtest. Punkt. 

Doch auch wenn ich nun beginne mich zu wehren, so ist dennoch heute ein Tag, an dem noch die alten Regeln gelten. Denn das ist meine Ethik. Ich ändere nicht unabgesprochen Regeln. Das wäre nicht fair. 

So werde ich also gleich wieder als früherer Papa erscheinen und Zeit mit meiner Tochter verbringen. Ich fühle mich inzwischen endgültig verkleidet und in eine Rolle gepresst, der ich kaum noch entsprechen kann. Schon zeitweise nicht. Es ist falsch. Es ist eine Lüge. Und es bricht mir das Herz gezwungen zu werden meine Tochter zu belügen.

Und somit wird mein Umgang mit meiner Tochter zu einem gemischten Gefühl. Ich fühle mich schlecht ihr falsch zu begegnen. Es ist oberflächlich und gelogen. Und dennoch freue ich mich sie zu sehen. Hach, meine Ex raubt mir Nerven. Ihre Behauptung, liberal und unvoreingenommen zu sein, ist eine SelbstLüge. Ob sie as mal irgendwann merkt?

Und das Recht scheint auf ihrer Seite zu stehen. Pfeif auf das Transsexuellen-Gesetz. Am Ende schützt es doch nicht davor NICHT ERNST GENOMMEN zu werden und mit Füßen getreten zu werden. Es werden alle Mittel genutzt mich zu diskreditieren und zu diskriminieren. Und man kommt damit durch. Als getrennter Vater wirst du schon entwürdigt und immer benachteiligt. Und als Transfrau-Vater steht man dir eigentlich gar keine Rechte mehr zu. Du sollst dich schämen und das Maul halten. Die Mama ist IMMER das Opfer und wird bevorteilt. Das ist kein gerechtes System. Und ich stehe kurz davor ein Exempel zu statuieren. Vor Gericht! Mal sehen ob mein Warnschuss angekommen ist. Sonst darf meine Anwältin Präzedenzfälle schaffen. Tut ihr sicher auch gut in Präzedenzfällen namentlich verewigt zu werden. Und ich komme aus der Diskriminierungsfalle raus.

Liebe getrennte Mütter da draußen, ihr habt selbstverständlich Rechte. Aber das Kind GEHÖRT euch nicht! Zu einer erfolgleich befruchteten Eizelle haben ZWEI Personen beigetragen. Und dieses entstandene Leben hat ein Recht auf Fürsorge. Es hat KEINE EIGENTÜMER. Es ist ein freier Mensch. Klammernde Mütter sind potentielle Straftäterinnen. Euer Kind hat RECHTE. 

Das war mein Wort zum Samstag. Macht’s gut. Ich gehe jetzt Schauspielen. Seufz. 

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