Mission accomplished…

Phase 3 ist abgeschlossen. Ich bin heute das erste Mal offen als Rebecca auf der Arbeit erschienen. So wie geplant und angekündigt. Und die Reaktion war eher positiv. Sicher, es gab einige verwunderte Blicke, aber sofern Aufklärung möglich war, war das Eis meist schnell gebrochen. Das ist das Feedback der meisten: Respekt für den mutigen Schritt! Ich/Wir stehen hinter dir. Diesen Satz hätte ich ja gerne von meiner damaligen Ehefrau gehört, aber diese erfreut sich eher daran mir das Leben mit anwältlichem Rosenkrieg zur Hölle zu machen. Egal wie häufig ich mein Interesse an einer gütlichen Einigung betone. Sie muss ihre Enttäuschung wohl so artikulieren. 

Ich mache mich jetzt an Phase 4: die Krankenkasse in die Pflicht nehmen. Ich habe alles auf mich genommen, obwohl ich mich alles andere als anatomisch bereit sehe. Ich lebe meine Erprobung, und das ist alles gut so. Doch jetzt muss es weiter gehen. Jetzt muss auch biologisch etwas passieren. Ich will September/Oktober Übernahme für die Hormone, und ich will jetzt eine vorläufige Zusage, dass ich mich in die Wartelisten der in Frage kommenden Kliniken eintragen kann für eine GaOP. Es wird Zeit. Mein Entschluss ist endgültig. Jede Diskussion überflüssig. Egal wie lange man mich prüfen und verzögern will. Das wäre nur herausgeworfenes Geld in Therapie. Ich bin so weit. Hier und Jetzt. 

Rundum ein positives Fazit; die Welt um mich herum ist tolerant und ziemlich OK (abgesehen von meiner Ex-Gattin, deren Liebesbekundungen all die Jahre wohl nicht ohne Bedingungen waren). Wo ein Wille da ein Weg. Und aus der Not reift der Wille. 

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